Heimatverein Thalkirchdorf e. V.

Theatergruppe

Theater

1. Reihe vorne von links: Ton und Film: Oliver Krause, Bühnenbauer: Mario Prestel, Frisuren und Soufflese: Natascha Kennerknecht, Regie: Brigitte Edlich;
2. Reihe von links: Spieler: Michael Sräga, Hannelore Käser, Simon Hölzler, Angelika Hummel, Pius Mayer, Maske: Ruth Berktold, Spieler: Bruni Breyer, Yvonne Rühle und Daniela Schimek
3. Reihe von links: Spieler: Michael Natterer, Robert Schäfer, Dennis Kiefer, Katharina Bentele, Bühnenbauer: Wolfgang Kennerknecht und Peter Kirner, Kassier: Silke Krause, Leitung: Beate Baur, Spieler: Martin Spähnle, Ralf Finkenzeller

Leitung, Regie, Bühnenbild, Kasse

Leitung

Leitung

Beate Baur

Regie

Regie

Brigitte Edlich

Ralf Finkenzeller

Bühnenbild

Ralf Finkenzeller

Kasse

Kasse

Silke Krause

Bühnenbild

Bühnenbild 2019
Bühnenbild 2019; "Allat des G´frett mit d´Oma"
Bühnenbild 2016
Bühnenbild 2016; "Des Schneiders Schutzpatron"

Bühnenbild:      Ralf Finkenzeller
Bühnenbauer:  Wolfgang Kennerknecht,
                                Mario Prestel,
                                Peter Kirner,
                                Pius Mayer
Nachwuchs:      Lukas Kennerknecht
                               Felix Kennerknecht

Hinter den Kulissen

Frisur und Soufflee: Natascha Kennerknecht
Frisur: Angelika Hummel
Maske: Ruth Berktold
Ton und Film: Oliver Krause
Abendkasse: Beate Baur, Silke Krause und Leni Meissinger
Fleißige Helferlein: Klara Baur, Carina Edlich und Tobias Edlich

Historie Theaterstücke

2020: „aufgrund von Corona wurde das Theater abgesagt“

2019: „Wo die Veilchen blühn“ und „Allat des G´frett mit d´Oma“
            von Brigitte Edlich und Ralf Finkenzeller

2018: „Des Wilderes Himmelsglück“ und „Zwangsurlaub im Hennenstall“
            von Brigitte Edlich und Ralf Finkenzeller

2017: „Die Ledigensteuer“ und „Der arme Poet und das turbulente Erbe
            von W. Kultus, von Brigitte Edlich und Ralf Finkenzeller

2016: „Des Schneiders Schutzpatron“ und „Feinkost König oder Zua g´sperrt isch no lang it“
            von Brigitte Edlich und Ralf Finkenzeller

2015: „Hochwürden auf d´Flucht“ und „Endlich sind d´Weiber furt“
            von Walter G. Pfaus, von Marianne Santl

2014: „Bled gloffe“ und „Der Denkzettel oder Der isch ja irr“
             von Felix Buchmeier, von Brigitte Edlich und Ralf Finkenzeller

2013: „D´25 Johr Feier“ und „Allat dia Putzfrau“
            von Margrit Aufmuth, von Ulla Kling

2012: „A verruckt´s Seniorenhaus“ und „Der Kohlrabiapostel“
           von Walter G. Pfau, von Erfried Smija

2011: „Der ewige Spitzbua“ und „Liebe, Geld und Altpapier“
           von Anton Maly, von Hans Gnant

2010: „A lästiger Bettg´sell“ und „Der Probealarm“
            von Ulla Kling, von Sepp Faltermaier

2009: „D´Jagd noch´m Zylinder“ und „A Frau muaß her“
           von Peter Hineinchsen, von Dieter Adam

2008: „Die drei Wildkatzen“ und „Baby wider Willen“
           von Hans Stöckl, von Bernd Gombold

2007: „D´Ladschebaure-Sepp auf Brautschau“ und „… und doba wohnet d´Engel“
            von Josef Mooshofer, von Jens Exler

2006: „Der Horoskopwastel“ und „Heiraten verboten“
            von Erika Naumann, von Josef Brun

2005: „D´Emma isch komme“ und „A´Rindviech bleibt a Rindviech“
            von Fred Basch, von Theo Musselmann

2004: „D´Zuckerpuppe“ und „Wilhelms Meisterstück“
            von Heidi Hillreiner, von Thomas Hafen

2003: „S´Herz in der Lederhose“ und „Die unglaubliche Geschichte vom g´stohlener Stinkerkäs“
           von Maximilian Vitus, von Bernd Grumbold

2002: „Der Schandarm-Muckl“ und „Das Tal der Suppen“
           von Ulla Kling, von Dirk Salzmann

2001: „Küsse für die Tanten“ und „Die zwei Weiberfeinde“
           von Erika Karg, von Riesa Karhahn

2000: „Der liebestolle Bauer“ und „Bloß kuin Schnaps“
           von P. Hinrichsen, von H. Hillreiner

1999: „So a Pfundsfamilie“ und „Flitterwochen zu siebt“
           von Michael Hanschke, von Martin Fischer

1998: „Mit em G´wehr ins Bett“ und „D´Iserbahner Kueh“
            von Josef Rauch, von Carl Sieber

1997: „D´Rosskur“ und „D´Feuerwehr im Einsatz“
            von Carl Sieber, von Franz Schmid

1996: „Des bissle Haushalt“ und „Rupfinger´s Hausgeist“
           von Willrecht Wöllhaf, von Werner Harsch

1995: „Das Terarium“ und „Das Badöfele“
           von Else Eberhard-Schobachter

Ab 1995 wurde es bei den Thaler Theatrer Tradition zwei Einakter an einem Abend zu spielen.

1994: „Jösses, dr Herrgott isch g´stohle“
          von Arthur Maximilian Müller

1993: „Männerwirtschaft“ und „Die giftigen Schwammerl“
           von Willrecht Wöllhaf, von Dr. Ernst Hohenstatter

1992: „Ros´l“
           von Toni Gassner-Wechs

1991: „Kein Theater wegen Golfkrieg“

1990: „Kanteschlaepfar´s Millbudde“
            von Toni Gassner-Wechs

1989: „Die Hofmusikanten“
            von Toni Gassner-Wechs

1988: „D´Heiratsanzoig“ und „D´Iserbahner Kueh“
           von unbekannt, von Carl Sieber

Leitung und Regie ab 1988

2014 – dato Leitung und Regie Beate Baur und Brigitte Edlich
2002 – 2013 Leitung und Regie Beate Stärz und Margrit Aufmuth
1994 – 2001 Leitung und Regie Gabi Schwend und Margrit Aufmuth
1988 – 1993 Leitung und Regie Gabi Schwend und Max Kast

Theatertradition in Thalkirchdorf seit 1870

Der 1. Chronist, den wir kennen, ist Peter Hölzler (geb. 1863). Er erzählt, dass er schon als „kleiner Knirps“ vom Theater spielen träumte. Damals, so berichtet er, „machte ich mich mit aller Zärtlichkeit an die Mutter heran und fragte sie, ob ich nicht ins Theater dürfe. In Knechtenhofen wird wieder gespielt! Zu meiner nicht geringen Freude durfte ich am darauf folgenden Sonntag mit lieb Mütterlein ins Theater.“ Aus diesem 1. Theaterbesuch wurde eine Liebe für´s Leben. Ab 1896 nannten sich die Spieler „Theatergesellschaft Thalkirchdorf“. Bis zum 1. Weltkrieg 1914 wurden viele Stücke mit Erfolg aufgeführt. Dann war Pause bis 1924.

Theater Chronik

Am 22.3.1924 fanden sich wieder Spieler zusammen zum „Theaterverein Thalkirchdorf“. Max Schmid ist jetzt Chronist. 1. Stück: „Das Annerl vom Grundlhof“. Volles Haus! Großer Erfolg! So ging es weiter bis 1937.
Der junge Gallus Witzigmann (ganz unten Mitte) malte damals schon Kulissen. Hier der Theaterverein beim „Loder von Lindham“ 1925.

Theater Chronik

Hier im ehemaligen „Gasthof zum weissen Röss´l“, dem heutigen Ferienhof Breyer in Knechtenhofen, wurde schon um 1870 vom damaligen Veteranenverein bereits Theater gespielt. Die Zuschauer kamen aus dem weiten Umkreis. Dieses Schmuckstück (links) aus Knechtenhofen befindet sich jetzt, mit anderer Inschrift, im Museum in Illerbeuren.

Theater Chronik
Theater Chronik

Noch vor 1887 erfolgte der Umzug des Theaters in den „Gasthof zur Traube“, genannt „Bäcke Marte“. Dort wurde gespielt bis zum Jahre 1954. Hier ein Bild von 1952: „Gstärgrindeg“

Theater Chronik

Gallus Witzigmann berichtet in seiner kurzen Chronik aus jener Zeit, dass die Thaler während des Nazi-Regimes nicht mehr frei entscheiden durften, was sie spielen wollten. So „schlief die Theatertätigkeit ab 1937 ganz ein“. 1945 kehrten ehemalige gute Spieler aus dem Krieg zurück und beschlossen wieder anzufangen. Sie hielten durch bis 1954. Den Höhepunkt dieser Spielperiode bildete 1949 die Operette „Im weißen Röss´l“ von Ralf Benatzky. Ein Riesenerfolg! 15 Aufführungen!

Theater Chronik

Aus dem Osten vertriebene Berufsmusiker stellten das Orchester, die Thaler traten als Sänger auf – u.a.: Adelinde Milz und Martin Gruber (beide links) Josef Seitz, Georg Schädler, Max Kast sen., Hildegard Lingenhöhl, Marianne Schädler, Luise Kennerknecht. Betty Gruber sorgte für die Ausstattung. Gallus für das Bühnenbild.

Theater Chronik

Ein weiteres Erfolgsstück war „Gstärgrindeg“ von Toni Gassner-Wechs, 1952, hier ein Kommentar von Ihr

Theater Chronik
Theater Chronik

Mit dem Umbau der Traube 1962 ging der schöne Theatersaal verloren. Es begann eine lange Pause. Seit 1988 wird im Thaler Festsaal Theater gespielt.

Nach 35-jähriger Pause gründete Gabi Schwend 1988 wieder eine Theatergruppe. Georg Schädler unterstützte sie dabei finanziell, Walter Hummel baute die Kulissen, Gallus Witzigmann malte das Bühnenbild, Max Kast wirkte bei der Regie mit. So gab es im Frühjahr 1988 wieder einmal eine Premiere im Thal. Es waren 2 Einakter: „D´Heiratsanzeig“ und „D´Isebahner Kuah“. Ein voller Erfolg! Seit 1988 wird regelmäßig gespielt. Die Spielerschar verändert sich zwar von Jahr zu Jahr, Ältere hören auf, Jüngere steigen ein – aber, keine Sorge – es ist noch genügend Potential vorhanden! Denn die Jüngsten hocken schon in den Startlöchern und warten nur darauf, auch einmal mitspielen zu dürfen. So wie damals Peter Hölzler im Jahre 1870.

Theater Chronik

„Kanteschleapfers Millbudde“
im Jahr 1990

Gallus Witzigmann

Unser Heimatkünstler und Maler der Bühnenbilder 
Gallus Witzigmann

Theater Chronik

Die beiden Publikumslieblinge:
Michl Fink und Adolf Meusburger